Wie effektiv sind deine Werbeanzeigen? Wie verhalten sich Besucher auf deiner Website? Und welche Interessen haben sie?

Ziel eines jeden Online-Entrepreneurs ist eine möglichst hohe „Conversion-Rate“, also die Umwandlung von Lesern einer Werbeanzeige und Besuchern einer Website in tatsächliche Käufer. Um das zu erreichen muss der potentielle Kunde erst einmal verstanden werden. Die hier gelisteten Tools helfen dabei.

Google Analytics liefert quantitative und qualitative Statistiken über die Websitebesucher, beispielsweise geographische Daten, Geschlecht, Interessen, verwendetes Endgerät und Browser, Verweildauer auf einzelnen Seiten, verwendete Suchwörter, Klickverhalten und Absprungrate (Verlassen der Seite).

Facebook Pixel analysiert die Effektivität deiner Facebook-Werbeanzeigen. Außerdem werden die Facebook-Profile deiner Website-Besucher anonymisiert ausgewertet, so dass du deine Zielgruppe besser kennenlernst und diese gezielter ansprechen kannst.

Mixpanel und Kissmetrics bieten Software zur Analyse von spezifischen, definierbaren Interaktionen des Nutzers mit deiner Website oder auch einer mobilen App. Das können beispielsweise Anmeldung, Kündigung, das Auslösen einer Bestellung oder der Klick auf ein Video sein. Diese Interaktionen können dann den Nutzerdaten zugeordnet und ausgewertet werden. Hilfreich ist dabei die automatische oder manuelle Segmentierung, mit deren Hilfe bestimmte Gruppen genauer betrachtet werden können.

heat-map
Heat Map Beispiel

Mit Heatmap, Sumome und Overheat lassen sich sogenannte Heat Maps erstellen. Auf denen wird visuell dargestellt, wo sich die Mauszeiger der Website-Besucher am häufigsten befinden und wo am meisten geklickt wird. Mit Overheat können auch die Mauszeigerbewegungen einzelner Anwender aufgezeichnet werden, beispielsweise beim Ausfüllen eines Formulars. Darüber hinaus werden neben den Analyse-Tools auch Hilfsmittel und Tipps zur Steigerung der Conversion-Rate geboten.

Wer jetzt in der Datenflut versinkt und obendrein noch zahlreiche Tools für die Auswertung anbinden möchte, für den ist Segment eine gute Lösung. Hiermit können alle gesammelten Daten an einem Ort zusammengeführt werden, dem Data-Warehouse, und über ein anwenderfreundliches Interface weiteren Applikationen verfügbar gemacht werden.

Hinweis: Die hier genannten Instrumente sind teilweise datenschutzrechtlich umstritten. Die Website-Besucher müssen gegebenenfalls von der Verwendung in Kenntnis gesetzt werden oder aktiv einwilligen. Hierbei ist die nationale Gesetzgebung zu beachten. In Deutschland findet das Telemediengesetz Anwendung.

Wie stehst du zum Tracking von Nutzerverhalten? Bist du ein Verfechter von Anonymität im Netz oder siehst du eher die Vorteile des Trackings und Datensammelns? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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